Ex-Motor 318 von 67
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Eckdaten zum geplanten Motor:

318cui gebohrt 0.60over= 327cui
Erson TQ20H Cam 292°, .449 lift
318 Köpfe mit 2.02 EV und 1.60 AV
ca. 0.8mm geplant, geportet,Gasketmatching auf 340
Edelbrock RPM Airgap Spinne
625 Carter AFB
Verdichtung ca. 9,2:1



Der Motor hat sehr wenig gelaufen nach dem Neuaufbau. Allerdings hat der "Fachmann" beim zusammenbau
des Motors wohl nicht wirklich aufgepasst denn die Kurbelwelle hat ein paar schöne Macken auf den Pleuelzapfen, und die Pleuel wurden trotzdem montiert.
Auf diesem Foto sieht man schön die tiefen Riefen in den Lagern!


War allerdings nicht mein Freund von dem ich den Motor habe!
Die Lager waren also hin. Was solls, ich werde jetzt den Motor komplett neu Lagern und dann sollte Ruhe sein!


So habe ich den Motor gekauft. Man kann noch schön die Hohnriefen erkennen!





So ein Block aus ´67 ist schon einiges besser als mein alter!







Hier sieht man schön einen Pleuelzapfen der Kurbelwelle! Sieht gut aus!





Und dann machte ich mich an die Lager!!
Erstmal die Pleuellager Hübsch montieren.












Hauptlager sind bestellt und wenn die da sind gehts hier auch weiter!!

So, 6. Januar und die Lager sind innerhalb 1 Tages gekommen
Nun kanns also los gehen, nur hab ich die nächsten Tage keine Zeit dafür
Naja am Wochenende dann aber!!!









10.01.2009

Wie schon angekündigt gehts hier nun weiter mit dem Motor.

Als erstes habe ich die Nockenwellenlager eingezogen mit dem Eigenbau
Werkzeug. Hat sehr gut geklappt!





Vorm Einbau der Lager schmiere ich sie von aussen mit
Fett ein sodass sie besser gleiten.







Mit einem Kabelbinder hab ich kontrolliert ob die Bohrungen ausreichend
frei liegen damit die Ölversorgung nicht gefährdet wird.






Das ganze dann 5x und schon haben wir neue Lager eingezogen.




Dann ging es weiter mit den Hauptlagern. Erst in den Block einsetzen und
dann in die Lagerböcke.







schön mit Öl fluten bevor man die Kurbelwelle einsetzt!



Nachdem man die KW nun festgezogen hat ( am besten in 3 Schritten bis man das Drehmoment erreicht hat) kommen nun die Kolben dran. Am besten schützt ihr eure Kurbelwelle indem man etwas Benzinschlauch auf die Gewinde der Pleuel steckt. So lauft ihr nicht Gefahr beim eintreiben der Kolben dadurch die KW-Zapfen zu beschädigen.






Beim Enbau der Nockenwelle sollte man sehr Vorsichtig sein damit man die neuen Lager nicht beschädigt.





Damit man vorne einen guten Halt und Hebel hat kann man gut den Ölpumpen
Antrieb nehmen.




So, Nockenwelle drin.





Soweit bis jetzt. Nächste Woche gehts weiter!






13.01.2009

Heute ging es weiter. Nachdem ich ja nun die Nockenwelle drin habe,
wollte ich auch wissen wieviel Platz ich zwischen dem Kolben und dem Ventil habe,
da ich ja die sehr grossen Ventile habe. Das lässt sich recht einfach bewerkstelligen.
Ich habe Knete genommen und sie auf den Kolben gedrückt.




Wie man sehen kann hab ich eine alte Kopfdichtung verwendet um den Kopf zu montieren.
Den Kopf am besten mit Drehmoment anziehen, was kein Problem für die Schrauben ist, denn es sind keine Dehnschrauben

Bevor ich die Hydrostößel eingebaut habe, habe ich sie gestern schon in Öl eingelegt. So beugt man einer evtl. Ölarmut in der ersten Laufphase vor!





Alle Stösselstangen rein und Kipphebelwelle rauf.



Jetzt den Motor vorsichtig ein-zweimal durchdrehen und den Kopf wieder demontieren, und schon hat man einen 1a Abdruck der Ventile.




Wie man sehen kann habe ich nun einen Abdruck des Auslassventils.
Diesen Abruck habe ich dann genau in der Mitte mit einem scharfen Messer durchgeschnitten und dann kann man hervoragend messen wieviel Luft man hat.
In meinem Fall 2,1mm. Das reicht!




Also die Köpfe Hübsch gemacht, neue Dichtungen und raufgeschraubt!
Alles ordentlich mit Drehmoment machen!!









Für den Erstlack dann vorbereitet und schonmal einen Hauch raufgegeben.
Bekommt natürlich noch einmal richtig Lack wenn der Rest zusammen ist!
Aber es sieht trotzdem schon ganz geil aus






18.01.2009

Nun hab ich die Wasserpumpe dran und die Ölwanne verbaut.












Nachdem ich mir eine Edelbrock Airgap Spinne zugelegt habe
sollte sie auch Farbe bekommen, geportet werden und schliesslich probeliegen
















Der Motoraufbau geht nun in die Endphase und wird immer Vollständiger!
Jetzt finden die ganzen frischen Teile und Schrauben endlich wieder ihren Platz!











 
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